An open door

This greeting was shared yesterday when I took part in the Open Door event held at The Salvation Army corps and men’s hostel in Lübeck.image1I am glad to be at an event where we can celebrate that the door is open.
The possibility of an open door can be a bad or a good thing. It depends on what is behind the door.
If, for example, I were desperate to fill up a water bottle and find a house with apartments, then I would take a chance at knocking on some doors.
If heard barking from a big dog or loud arguments I would pass by.
If I heard laughter and music, I would knock on the door and expect to find some help.

The Salvation Army wants to be a door where anyone can knock and be well received.
We always want to learn from the example of Jesus.
He said that we should never be afraid to knock on God’s door and ask for good things. Knock, and the door will open. (Matthew 7:7)

But there is another important door that Jesus talks about.
I live behind the door of my heart.
My life can be like a home that is always spring-cleaned.
Or the life behind my door can be a dirty, a messy place where I want to be left alone.

To Jesus it doesn’t matter what it looks like behind my door. He wants to come in.
In the last book of the Bible (Revelations 3:20) it says that Jesus knocks on my door.
Do I want to open?

When I knock on God’s door, I want my father in Heaven to open for me.
Now Jesus knocks on my door. Do I want to open for him?

I recommend that you do so.
Because, he says that he will come in and eat with me. And he brings the food.

As a foretaste of the party we can share with Jesus, let’s go in and out and in again through these doors and enjoy fellowship with each other and with God.
God bless us all.

Captain Ruth Hillingsberg opening the open door day.

Captain Ruth Hillingsberg opening the open door day.

Captain Eduard Hillingsberg talking with a with journalist

Captain Eduard Hillingsberg talking with a with journalist

Eine offene Tür

Dieses Grußwort habe ich zu Beginn des Tags der offenen Tür im Korps und Männerheim in Lübeck gesprochen:

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Die Helsarmee Lübeck. Korps & Männerheim.

Ich freue mich hier zu sein und den Tag der offenen Tür mit Ihnen zu feiern. Die Möglichkeit einer offenen Tür kann eine gute oder eine schlechte Sache sein. Es kommt darauf an, was sich hinter der Tür befindet.
Wenn ich zum Beispiel verzweifelt Wasser bräuchte, um meine Wasserflasche aufzufüllen, und ein Mehrfamilienhaus finden würde, würde ich die Möglichkeit ergreifen, an ein paar Türen zu klopfen.
Wenn ich das Bellen eines großen Hundes oder laute Streitereien hören würde, würde ich an diesen Türen vorbeigehen.
Wenn ich großes Gelächter und Musik hören würde, dann würde ich an diese Tür klopfen und erwarten, dort Hilfe zu finden.

Die Heilsarmee möchte eine Tür sein, an der jeder klopfen kann und gut empfangen wird. Wir möchten immer lernen vom Beispiel Jesus.
Er sagte, dass wir nie Angst haben sollen, an Gottes Tür zu klopfen und ihn um gute Sachen zu bitten. „Wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7, 7)

Aber es gibt noch eine wichtige Tür, über die Jesus spricht.
Ich lebe hinter .
Mein Leben kann wie eine Wohnung sein, die immer frisch geputzt ist.
Das Leben hinter meiner Tür kann aber auch ein schmutziger, chaotischer Ort sein, wo ich alleine bleiben möchte.

Jesus ist es egal, wie es hinter meiner Tür aussieht. Er möchte hereinkommen. Im letzten Buch der Bibel (Offenbarung 3, 20) steht, dass Jesus an meine Tür klopft. Möchte ich die Tür öffnen?

Wenn ich an Gottes Tür klopfe, möchte ich, dass mein Vater im Himmel mir öffnet.
Jetzt klopft er an meine Tür. Möchte ich sie für Jesus öffnen?

Ich empfehle Ihnen, das zu tun.
Weil er sagt, dass er kommen und mit mir essen wird. Und er bringt das Essen mit.

Als ein Vorgeschmack der Feier, die wir mit Jesus haben werden, lassen Sie uns losgehen, durch diese Türen hindurch und Gemeinschaft untereinander und mit Gott genießen.
Gott segne uns alle.

Kapitän Eduard Hillingsberg with journalist

Kapitän Eduard Hillingsberg with journalist

Kapitänin Ruth Hillingsberg

Kapitänin Ruth Hillingsberg

Spiele machen und beten

Ich bin gerne bei Veranstaltungen, wo Zeit ist, sich unter die Leute zu mischen und zu sehen, wie sich Gespräche entwickeln. In solchen Situationen ist der Heilige Geist ein wunderbarer Leiter.

Eine solche Situation habe ich in Klaipeda, Litauen, beim Besuch des Internationalen Leiters der Heilsarmee, General André Cox, und Kommandeurin Silvia Cox erlebt. (Hier können Sie einen Bericht über das Wochenende auf Englisch und Deutsch lesen.)

Am Sonntagnachmittag beteiligten wir uns alle an dem Spaß und der Gemeinschaft für Familien, die das Korps in seinen Räumen anbietet. Ein solcher Nachmittag fand zum zweiten Mal statt. Der ganze Versammlungssaal wird zu einer Spielfläche umgestaltet, ruhigere Spiele finden in einem kleineren Zimmer statt. Es werden Erfrischungen angeboten und die Erwachsenen können zusammensitzen und sich unterhalten oder bei den Spielen mitmachen. Die Einladungen zu diesen Tagen werden an Menschen verteilt, die zu dem Secondhand-Kleiderverkauf kommen, der jeden Monat am selben Ort stattfindet.blogg-1

Alle örtlichen Mitarbeiter und die Offiziere, die zu Besuch waren (einschließlich des Generals und Kommandeurin Cox) trugen gelbe T-Shirts mit einem großen Logo und beteiligten sich sehr aktiv an den Spielen und Gesprächen.

Ich ging herum, machte bei Spielen mit und versuchte etwas Smalltalk mit Eltern und Kindern in einer Sprache, in der wir beide ein paar Sätze sagen konnten. Besonders ermutigt war ich durch zwei kurze Wortwechsel mit Vätern, die ich mit Ihnen teilen möchte. Die Gespräche waren unterschiedlich, doch in beiden Situationen empfand ich eindeutig die Führung Gottes.

Mit einem Vater unterhielt ich mich ganz allgemein. Er war in England, um Englisch zu lernen, er segelt gerne. Ich erzählte ein wenig über mich usw. So weit kamen wir. Doch nach einer Weile bemerkte ich, dass er begonnen hatte, ein Buch zu lesen, das dort auslag. Es war das Buch „Words of Life“, das kurze tägliche Impulse über das Leben mit Gott enthält. Ich hätte gedacht, dass er ein gutes Leben hat, doch offensichtlich suchte er nach mehr als „gut“ und nur Gott weiß alles.blogg-2

Der andere Mann sprach auch etwas Englisch. Er arbeitet als Lkw-Fahrer in Deutschland. Als er die Stadt erwähnte, in der er lebt, erzählte ich ihm, dass wir in dieser Stadt eine Heilsarmee-Gemeinde haben. Doch dann sah ich eine Traurigkeit, fast schon Besorgnis in seinem Ausdruck, als er sagte, dass er jetzt in Klaipeda ist, weil er wegen Rückenproblemen nicht arbeiten kann.

Sofort kam mir ein Gedanke und ich fragte ihn, ohne lange zu überlegen: „Darf ich für Ihren Rücken zu Gott beten?” Seine Antwort kam auch sofort und ohne Zögern: „Ja.” So standen wir da zwischen den hüpfenden Bällen und fröhlichen Kinderstimmen und ich betete einfach, dass Gott seinen Rücken heilt, damit er wieder zur Arbeit gehen kann.

In einer solchen Situation geraten wir leicht in die Versuchung, dass wir nicht wagen zu beten, weil dabei vielleicht nicht das herauskommt, was wir uns erhoffen. Doch ich habe von Jesus gelernt, dass es meine Pflicht ist, einfach der Führung Gottes zu gehorchen. Der Rest ist seine Verantwortung. Gott gebraucht Gebete, die aus Liebe, Geist und Wahrheit kommen, immer für etwas Gutes.

Gott kennt die Situation jedes Menschen sehr gut. Seine Gegenwart bewirkt immer eine Veränderung zum Guten, ob es um das Aufdecken verborgener Sünden geht, die Steigerung unserer Freude oder ob er uns dabei leitet, wenn wir seine Gegenwart, sein Reich und seine Gerechtigkeit in diese Welt bringen.

In den zwei schönen Stunden in Klaipeda wurde ich daran erinnert, dass eine fröhliche Gemeinschaft eine von Gottes besten Möglichkeiten ist, Menschen kosten zu lassen, wie gut es ist, sein Kind zu sein.blogg-3

Playing games and praying

I like to be part of events when there is time to mingle with people and see what conversations can turn into. The Holy Spirit is a wonderful guide in these situations.

One such situation happened in Klaipeda, Lithuania, during the visit of the world leader of The Salvation Army, General André Cox and Commissioner Silvia Cox. (You can read a report from that weekend here in English and German.)

On Sunday afternoon we all took part in the family fun and fellowship that the corps holds on their premises. This was the second time. The whole meeting hall is made into a play area, with quieter games in a smaller room. Refreshments are served and adults can sit around and talk or take part in the games. Invitations to these days are shared with and through people who come to the second-hand clothes store, which is held in the same place every month.

Raching out for good things.

Reaching out for good things.

All local leaders and visiting officers (including the General and Commissioner Cox) wore yellow T-shirts with a big logo and were very active in the games and conversations.

I roamed around joining in games and tried some small talk with parents and kids in a language in which we could both manage to say a few sentences. I was especially encouraged by two short exchanges with dads which I will share with you. The conversations were different but both situations were clearly led by God.

With one father I had a general conversation. He had been to England to learn English, he liked to go sailing and I shared a little about who I am, etc. That was as far as we got. But after a while I found he had started to read a book that was displayed. It was the book “Words of Life”, which has short, daily thoughts on living with God. I would have guessed he has a good life but obviously he was looking for more than “good” and only God knows all.blogg-2

The other man also spoke some English. He worked as a lorry driver in Germany. When he mentioned the city he lived in, I said that we have a Salvation Army fellowship in that city. But then I caught some sadness, almost worry in his expression when he said he is in Klaipeda now because he can’t work due to problem with his back.

Instantly the thought came to my mind and I asked him without thinking twice: “Will you let me pray to God for your back?” His answer was also instant and without hesitation: “Yes.” So there we stood among the bouncing balls and happy children’s voices and I just simply prayed to God to heal his back so that he could go back to work.

It can be tempting in a situation like this not to dare taking the risk of praying because it might not turn out as we hope. But I have learned from Jesus that it is my duty only to obey the guidance of God and the rest is his responsibility. God always uses prayers that come out of love and in Spirit and truth for something good.

God knows fully the situation of every person. His presence always makes a difference for the good, whether it is exposing hidden sins, increasing our joy or leading us as we bring his presence, his Kingdom, his righteousness into this world.

During the two hours of fun in Klaipeda I was reminded of how a joyful fellowship is one of God’s best methods to let people taste the goodness of being his Child.

To Children it is a game also to clear up. They didn't want to go home.

To children, cleaning up is also a game. They didn’t want to go home.

Die Übergabe des Stabes

Nachfolgend möchte ich einige Gedanken weitergeben, die ich in der Predigt bei meiner Amtseinführung in Hannover am 27. August geteilt habe.

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Myself and Lieutenant Tabea Cole.

Ich denke in der Tatsache, dass eine neu bestallte Leutnantin für eine neu installierte Territorialleiterin übersetzt, besteht eine Lektion von Gott.

Wir werden zusammen dienen, Gottes Wort mit Ihnen teilen.

Dies ist ein Abbild der Zeiten, in denen wir leben, wenn es um die Leiterschaft der Heilsarmee in Europa geht.

Das ist wie die Übergabe des Stabes beim 4x100m Staffellauf. Es gibt einen entscheidenden Moment in diesem Lauf: Die Übergabe.

Für diese kurze Strecke, am Ende des Rennens für den einen und der Übernahme durch den anderen, halten sie beide den Stab fest.

Man darf nicht zu früh loslassen aber auch nicht zu spät.

Eine der wichtigsten Rollen der Leitungsgruppen ist das Finden und Ausbilden derer, die einmal übernehmen und das Rennen zu beenden, welches die Kirche absolvieren muss bis Jesus wiederkommt.

Lassen Sie den Stab nicht zurück und “hoffen” darauf, dass jemand ihn aufhebt.

Versuchen Sie nicht die nächsten 100 m selbst zu rennen wenn jemand anderes bereit dazu ist.

Stellen Sie sicher, dass die nächste Generation bereit ist für die Leitung.

Stellen Sie sicher, dass Sie sich ein Stück mitnehmen, wo sie sich auf einander verlassen müssen aber trotzdem individuelle Verantwortlichkeiten haben.

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A statue outside Stockholm Stadium.

Handing over the baton

Below are the thoughts I shared before the sermon at my installation meeting in Hannover 27th August.

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Myself and Lieutenant Tabea Cole

I think there is a lesson from God in this fact, that a newly commissioned Lieutenant is going to translate a newly installed Territorial Leader.

We will serve together, sharing God’s word with you.

It is a picture of the times we are in when it comes to leadership in The Salvation Army in Europe.

It is like the handing over of the baton in a 4×100 m relay race. There is a crucial moment in that race: the handing over.

During that limited stretch both the one ending his/her race and the one taking over are holding the baton.

One mustn’t let go too soon or too late.

One of the most important roles for leadership groups is to identify and train those who will take over and complete the race that the Church has to accomplish until Jesus comes again.

Don’t just leave the baton behind and ‘hope’ someone will pick it up.

Don’t try to run the next 100 m yourself if someone else is ready to do it.

Make sure you prepare the next generation for leadership.

Make sure you invite them to come alongside you for a while, during which time you depend on each other but still have your individual responsibilities.

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Statue outside the Stadium in Stockholm.

Der Unterschied, den das Heben macht

Ich glaube, dass alle Menschen alltägliche Aufgaben erledigen, die sie das Leben im Allgemeinen reflektieren lassen. Bei mir ist es der Umgang mit Pflanzen und der Natur – anderen lebendigen Dingen – die mich zum Nachdenken bringen.

Eine Lektion kommt von meiner Lieblingsaktivität im Juli/August: den (schwedischen) Wald besuchen und Heidelbeeren pflücken. Jedes Jahr werde ich an dieselbe Sache erinnert: Heb sie hoch und du wirst freudig überrascht sein, was du findest.wp-image-1972710428jpg.jpg

Wie das Bild zeigt, sind es die Zweige des Heidelbeer-Busches, die gehoben werden sollen. Ich komme oft in Gegenden wo es nur ein paar Beeren gibt. Aber wenn ich mit dem Pflücken anfange und genauer hin- auch darunter schaue, finde ich oft noch viele mehr Beeren, die meinen Eimer füllen. Oder, um biblisch zu sprechen, um meinen Becher überfließen zu lassen. (Psalm 23)

Es ist nicht schwierig, in unserem Leben andere Bereiche zu finden wo das „Heben“ einen großen Unterschied macht.

Um das Wichtigste zuerst zu nennen, wir sollen Jesus erheben. Der einfache Grund dafür ist, dass der Sohn Gottes und Retter der Welt es wert ist, unseren Lobpreis zu erhalten und hoch erhoben zu werden. Ein anderer Grund hat mit unserem Wohlbefinden zu tun: es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir über uns heben, das unsere Werte beeinflusst und formt.

Paulus beschreibt in seinem Brief an die Philipper den Weg, den Jesus gegangen ist. Von der höchsten Position bei Gott hat er sich damit einverstanden erklärt, menschlich zu werden und als niedrigster Diener zu dienen, sogar bis zum Tod zu gehen und die ganzen dreckigen Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Aber dort gab Gott ihm den Sieg über den Tod und Jesus wurde hoch erhoben zu dem höchsten Ort. Für uns bedeutet das, dass es keine Situation im Leben und keine Sünde gibt, die tief genug ist, dass wir nicht (metaphorisch) auf Jesus stehen können. Und dort – wenn Sie ihn fragen – kann er Sie hoch erheben mit der Macht seiner Auferstehung.

Da ich die Erfahrung der Erhebung aus meiner Sünde und einem Leben voller Sorgen heraus durch Jesus gemacht habe, kann ich darauf antworten indem ich ihn mit Lobpreis erhebe. „Lobpreis“ wird durch Haltung, praktischen Dienst und oft durch Singen ausgedrückt.

Weiter sollen wir Menschen erheben, also aufbauen, die zum Beispiel in Schwierigkeiten gekommen sind, in Armut, Trauer, Misshandlung und sogar der Grube der Selbstverdammnis. (Nur ein kurzer Hinweis hier: Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen, die sich eine Heimat in ihrem Leiden schaffen und denen, die nach Hoffnung, Hilfe und Aufmunterung suchen. Wenn Leiden zur Identität gehört und man sich dort eine Heimat schafft, ist die Lösung oftmals, dass man sich Gesellschaft sucht und andere in seine Dunkelheit zieht.)

Das Beispiel des Heidelbeer-Pflückens ist auch in dieser Situation passend. Damit wir Menschen finden können, die versteckte Gaben und Möglichkeiten haben, müssen wir ihnen nahe kommen, mit ihnen umgehen und unter ihre nicht so attraktive Oberfläche oder den ersten Eindruck schauen. Ich denke, dass Sie als Leser verstehen können, was das im richtigen Leben bedeutet.

Engagieren Sie sich im Erheben von Jesus und von Menschen. Sie werden überrascht sein, wie reich und gesegnet Ihr Leben sein wird.

Die Zeit des Heidelbeer-Pflückens ist jetzt vorbei aber für mich ist die Zeit des Erhebens immer da. Um Inspiration zu bekommen, klicken Sie auf den Link und hören Sie sich das Lied Lift the Saviour up, he’s worthy an. https://youtu.be/OPj6LpHrrWI