Zuhause im Container in Hamburg

Ich habe dieses Grußwort bei der offiziellen Eröffnung des Container Projektes gesprochen. Das Projekt wurde als Notunterkunft für den Winter angefangen, wurde weiterentwickelt und ist jetzt ein beständiger Ort für Obdachlose. Es steht im Hinterhof unseres Männerheims, des Jakob-Junker-Hauses. Es hat dort für 18 Männer und 4 transsexuelle Personen Platz.

Liebe Anwesenden,

ich freue mich, diesen besonderen Tag mit Ihnen teilen zu können. Auf verschiedene Art und Weisen haben Sie dazu beigetragen, dieses Projekt möglich zu machen.

Vielleicht haben Sie Ihre Stimme erhoben, um zu sagen, dass es Menschen in unserer Stadt gibt, die eine Unterkunft für die Nacht brauchen.

Vielleicht haben Sie geholfen bei der praktischen Lösung der Container und beim Finden des Geldes, um diese möglich zu machen.

Vielleicht waren Sie involviert in den verschiedenen Schritten, alle formalen Genehmigungen zu bekommen.

Vielleicht sind Sie da, um hier für eine Weile ein Zuhause zu finden und Hoffnung und Hilfe für ein besseres Leben.

An diesem Tag wollen wir feiern, dass wir dies gemeinsam geschafft haben. Dies ist ein gutes Zeichen dafür, was wir erreichen können, wenn verschiedene Gruppen der Gesellschaft für eine gemeinsame Sache zusammenarbeiten, um Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

Das Wort „Container“ bringt mich zum Nachdenken darüber, wie sie auf der ganzen Welt transportiert werden. Aber die Bedeutung ist als aller erstes ein Behälter, um Dinge aufzubewahren, zu beinhalten.

Die Container hier sehen sehr schön aus. Aber auf Lkws und Schiffen sehen wir rostige und verbrauchte Container. Das Äußere ist gezeichnet von grobem Umgang und davon, dass sie bei jedem Wetter draußen sind. Aber trotzdem beinhalten sie wertvolle und wichtige Güter.

Lassen Sie das ein Bild sein für die Menschen, die ein Teil dieser „Container-Familie“ hier werden. Der Anblick von außen kann unterschiedlich sein, aber wir lesen in der Bibel, dass Gott sagt, er schaut nicht auf das Äußere des Menschen sondern auf das Herz.

Jede Person kann eine wunderschöne Person sein, ein Container, wo Jesus leben kann. Er wartet nicht darauf, dass wir unser Leben zuerst aufräumen und sauber machen. Wenn wir IHN einladen wird er sauber machen, durch die Vergebung unserer Sünden.

Im Namen der Heilsarmee in Deutschland gratuliere ich allen Beteiligten zu diesem Erfolg. Ich denke, dass wir feiern sollten, dass das Container Projekt zu einem Ende gekommen ist und das Leben der Container Familie jetzt begonnen hat.

Gott segne Sie alle.

Partner bei dieser Leistung war der Verein Hanseatic Help e.V.

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