Der Unterschied, den das Heben macht

Ich glaube, dass alle Menschen alltägliche Aufgaben erledigen, die sie das Leben im Allgemeinen reflektieren lassen. Bei mir ist es der Umgang mit Pflanzen und der Natur – anderen lebendigen Dingen – die mich zum Nachdenken bringen.

Eine Lektion kommt von meiner Lieblingsaktivität im Juli/August: den (schwedischen) Wald besuchen und Heidelbeeren pflücken. Jedes Jahr werde ich an dieselbe Sache erinnert: Heb sie hoch und du wirst freudig überrascht sein, was du findest.wp-image-1972710428jpg.jpg

Wie das Bild zeigt, sind es die Zweige des Heidelbeer-Busches, die gehoben werden sollen. Ich komme oft in Gegenden wo es nur ein paar Beeren gibt. Aber wenn ich mit dem Pflücken anfange und genauer hin- auch darunter schaue, finde ich oft noch viele mehr Beeren, die meinen Eimer füllen. Oder, um biblisch zu sprechen, um meinen Becher überfließen zu lassen. (Psalm 23)

Es ist nicht schwierig, in unserem Leben andere Bereiche zu finden wo das „Heben“ einen großen Unterschied macht.

Um das Wichtigste zuerst zu nennen, wir sollen Jesus erheben. Der einfache Grund dafür ist, dass der Sohn Gottes und Retter der Welt es wert ist, unseren Lobpreis zu erhalten und hoch erhoben zu werden. Ein anderer Grund hat mit unserem Wohlbefinden zu tun: es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir über uns heben, das unsere Werte beeinflusst und formt.

Paulus beschreibt in seinem Brief an die Philipper den Weg, den Jesus gegangen ist. Von der höchsten Position bei Gott hat er sich damit einverstanden erklärt, menschlich zu werden und als niedrigster Diener zu dienen, sogar bis zum Tod zu gehen und die ganzen dreckigen Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Aber dort gab Gott ihm den Sieg über den Tod und Jesus wurde hoch erhoben zu dem höchsten Ort. Für uns bedeutet das, dass es keine Situation im Leben und keine Sünde gibt, die tief genug ist, dass wir nicht (metaphorisch) auf Jesus stehen können. Und dort – wenn Sie ihn fragen – kann er Sie hoch erheben mit der Macht seiner Auferstehung.

Da ich die Erfahrung der Erhebung aus meiner Sünde und einem Leben voller Sorgen heraus durch Jesus gemacht habe, kann ich darauf antworten indem ich ihn mit Lobpreis erhebe. „Lobpreis“ wird durch Haltung, praktischen Dienst und oft durch Singen ausgedrückt.

Weiter sollen wir Menschen erheben, also aufbauen, die zum Beispiel in Schwierigkeiten gekommen sind, in Armut, Trauer, Misshandlung und sogar der Grube der Selbstverdammnis. (Nur ein kurzer Hinweis hier: Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen, die sich eine Heimat in ihrem Leiden schaffen und denen, die nach Hoffnung, Hilfe und Aufmunterung suchen. Wenn Leiden zur Identität gehört und man sich dort eine Heimat schafft, ist die Lösung oftmals, dass man sich Gesellschaft sucht und andere in seine Dunkelheit zieht.)

Das Beispiel des Heidelbeer-Pflückens ist auch in dieser Situation passend. Damit wir Menschen finden können, die versteckte Gaben und Möglichkeiten haben, müssen wir ihnen nahe kommen, mit ihnen umgehen und unter ihre nicht so attraktive Oberfläche oder den ersten Eindruck schauen. Ich denke, dass Sie als Leser verstehen können, was das im richtigen Leben bedeutet.

Engagieren Sie sich im Erheben von Jesus und von Menschen. Sie werden überrascht sein, wie reich und gesegnet Ihr Leben sein wird.

Die Zeit des Heidelbeer-Pflückens ist jetzt vorbei aber für mich ist die Zeit des Erhebens immer da. Um Inspiration zu bekommen, klicken Sie auf den Link und hören Sie sich das Lied Lift the Saviour up, he’s worthy an. https://youtu.be/OPj6LpHrrWI

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